Interview zur Geschichte von Daniel Meier

Im folgenden Interview erzählt Ski-Profi Daniel Meier von seinen Rückenproblemen, wie er auf Hanf stieß und wie es dadurch zur Gründung von Hempions kam.
Daniel ist aktuell Profi im alpinen Ski-Weltcup und in seiner Lieblingsdisziplin, dem Riesentorlauf, am Start.

Übersicht

Die Entstehung der Rückenschmerzen

Daniel, du hattest chronische Rückenschmerzen. Wie kam es dazu?
Wie so oft waren dafür mehrere Faktoren verantwortlich: 

  • Zum einen eine Fehlstellung im Rücken, entwickelt durch muskuläre Dysbalancen. Diese hatten mir schon über Jahre zu schaffen gemacht. 
  • Eine Ernährungsweise, die zwar relativ gut, aber nicht optimal auf mich abgestimmt war. Insbesondere bei den intensiven Belastungen im Spitzensport ist eine optimale Ernährung unumgänglich. 
  • Dazu kam ein schwerer Sturz beim Skifahren im Jahr 2014, bei dem ich mir die Fersen prellte und die Deckplatten der Wirbel eingebrochen hatte. 

… und aus der Rückenverletzung entwickelte sich eine chronische Entzündung?
Richtig, wobei ich die Wirbelverletzung anfangs gar nicht bemerkte. Diagnostiziert wurde lediglich die Fersenprellung. Regelmäßiges Rückenweh war ich ohnehin gewohnt und durch das verletzungsbedingte Belastungsverbot registrierte ich die Rückenverletzung erst Monate später. Dabei war alles bereits entzündet und die Muskeln hatten sich verhärtet.

Der Umgang mit den Schmerzen

In deinem Alltag als Spitzensportler waren Schmerzen dein ständiger Begleiter. Wie geht ein Profi-Sportler damit um?
Das stimmt, ich hatte schon mein Leben lang Schmerzen im Rücken. Außerdem war ich mit zwei Bandscheibenvorfällen im Alter von 18 Jahren vorbelastet. Im Allgemeinen gehören Schmerzen zum Alltag und man lernt darauf zu reagieren. So versuchte ich die Fehlstellung im Rücken mit dem vermeintlich richtigen Training in den Griff zu bekommen. Wie so oft dachte ich mir: „Es zwickt ja nur ein wenig, kann genauso eine Muskelverhärtung sein”.

Die Diagnose der chronischen Rückenschmerzen

Wann wurden bei dir chronische Rückenschmerzen diagnostiziert?
Nach einem intensiven Sommer mit konsequentem Trainingsaufbau Stand ich im Herbst 2014 endlich wieder auf den Ski. Dabei merkte ich bald, dass mein Rücken auf jede Unebenheit reagierte und etwas nicht stimmen kann.
Dabei holte ich Rat bei Therapeuten ein, welche mir nicht alle helfen konnten. Erst eine genaue Untersuchung der Wirbelsäule beim Arzt schaffte Klarheit: Die unbemerkte Wirbelverletzung hatte sich über mehr als ein halbes Jahr chronisch entzündet.

Daniel Meier in Action
„Ich konnte mich teilweise nicht mehr bewegen und braucht sogar Hilfe beim Anziehen einer Hose“

Die Zwangspause

Wie war das, wieder eine Zwangspause einlegen zu müssen?
Das war natürlich hart. Zum einen, weil meine ganz Vorbereitung damit für nichts war. Zum anderen waren die folgenden Monate eine große mentale und körperliche Herausforderung. Ich konnte mich teilweise nicht mehr bewegen und braucht sogar Hilfe beim Anziehen einer Hose. Teilweise glaubte ich sogar nicht mehr daran, ein normales Leben führen zu können.

Die Empfehlung der Ärzte

Was haben dir die Ärzte in dieser Situation empfohlen?
Ein Teil der Ärzte empfahl mir eine Versteifung der Wirbelsäule. Dabei wird der betroffene Rückenwirbel mit den benachbarten Wirbeln fix mit Platten und Schrauben verbunden, nachdem die Bandscheibe entfernt wird. Damit hätte ich zwar nach 12 Monaten wieder Sport machen können, jedoch langfristig weiterhin Rückenprobleme riskiert. Nach Rücksprache mit weiteren Experten entschied ich mich schließlich gegen eine Operation. Diese wäre eine klassische Bekämpfung der Symptome, aber keine Lösung der Ursache für meine Rückenprobleme gewesen.

Die Lösung

Und wie bist du schlussendlich zur Lösung gekommen?
Die Lösung bestand aus folgenden Hauptkomponenten:

  • Optimal abgestimmte Therapie
  • Individuelles Mental- und Hypnose-Training 
  • Eine radikale Ernährungsumstellung

Dabei begann ich damit, mich intensiv mit Ernährung auseinanderzusetzen und holte mir den Rat von Martin Rinderer, einem Experten für Sporternährung. Mit Martin zusammen überlegte ich mir Lösungswege und erstellte einen Plan. Auf der Suche nach den richtigen Lebensmitteln traf ich dabei immer wieder auf Hanfsamen.
Die kleinen Samen erfüllen dabei die wichtigsten Kriterien: hoher Gehalt an Omega-3 Fetten, viele Mineralstoffe, leicht verdauliches, basisches Protein und vieles mehr.
Somit baute ich Hanfsamen immer mehr als zentrale Nährstoffquelle in meinen Alltag ein. 
Nach 8 Monaten mit ausnahmsloser Konsequenz war ich schließlich geheilt. Ich war wieder schmerzfrei und konnte mit dem Aufbautraining beginnen.

Daniels Erfolgsgeschichte war Anstoß für die Gründung von Hempions

Die Gründung von Hempions

Hat deine Heilung die Begeisterung für Hanf in dir geweckt?
Ja, unter anderem. In der Zeit lernte ich außerdem einen Hanfbauer kennen, welcher mir mehr über den Anbau und die Nutzung von Hanf erklärte. Darüber hinaus beschäftigte ich mich viel mit den nachhaltigen Anwendungen der Hanfpflanze. Begeistert hat mich dabei vor allem, dass die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind: neben wertvollen Lebensmitteln können aus derselben Pflanze Kleidung, Medizin, Baustoffe, Papier und vieles mehr hergestellt werden. Es könnte theoretisch sogar Erdöl gänzlich durch Hanfprodukte ersetzt werden.
Deshalb entschloss ich schon damals, dass ich irgendwann etwas mit Hanf machen möchte. 
Wie kam es dann zur Gründung von Hempions?
Im Frühjahr 2017 suchte ich das Gespräch mit Fabian Braitsch, einem alten Freund aus meiner Jugendzeit in der Ski-Hauptschule. Dabei erzählte ich Fabian von meinen Erfolgen mit Hanf, den vielen Potentialen und meinen Plänen nach meiner Karriere.
Fabian stand damals vor seinem Auslandssemester in Chile im Rahmen seines Wirtschaftsstudiums. Nach der Rückkehr ging es nicht lange bis wir schließlich im Frühjahr 2018 mit Freunden Hempions gründeten.


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