Hanf und CBD gegen Arthritis

Frau mit Athritis (Gelenkbeschwerden)

Hanf kann zur Vorbeugung sowie Behandlung der Volkskrankheit Arthritis angewendet werden. Vor allem Cannabidiol (CBD) kann die hervorgerufenen Schmerzen und Entzündungen bei Arthritis lindern. Somit gibt es eine Alternative zu den populären Schmerzmitteln, welche oft Nebenwirkungen verursachen

Übersicht

Welches sind die häufigsten Arten von Arthritis?

Rheuma

Die häufigste Art von Arthritis ist Rheumatoide Arthritis und wird im Volksmund kurz Rheuma genannt. Rheuma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Gelenke. Darüber hinaus ist sie die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung und ebenso der häufigste Grund für Behinderungen. In der Schulmedizin sind weder die genaue Ursache, noch erfolgreiche Heilungsmethoden bekannt. Mutmaßliche Auslöser sind Infektionen, Allergien und genetische Faktoren. Bei Rheuma handelt es sich grundsätzlich um einen Angriff des Immunsystems gegen den eigenen Körper.

Arthrose

Eine weitere Form von Arthritis ist Arthrose, welche meist im Alter durch Abnutzung oder Fehlbelastung der Gelenke entsteht. Im Durchschnitt leidet jeder Zweite über dem 60. Lebensjahr an Arthrose. Dabei tritt diese am häufigsten bei belasteten Gelenken wie dem Kniegelenk, Hüftgelenk oder Sprunggelenk auf.

Gicht

Eine weitere schwere Form von Arthritis ist Gicht. Gicht zeigt sich meist dann, wenn sich hohe Harnsäurewerte im Blut gebildet haben und sich die auskristallisierte Harnsäure in Gelenken bemerkbar macht. So kommt es zu Gelenkentzündungen und Gelenkschäden. Unbehandelte Gicht kann zudem zu Nierensteinen und Nierenschäden führen. Bei der Entstehung von Gicht spielt die Ernährung eine große Rolle, wobei sich vor allem Fleisch, Innereien und hoher Alkoholkonsum negativ auswirken.

Bei allen Arten von Arthritis ist Schmerz ein weit verbreitetes Symptom. Deshalb werden Betroffene meist mit Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten oder sogar Chemotherapeutika behandelt und ruhig gestellt. Nicht selten werden Patienten von den eingenommenen Schmerzmitteln sogar abhängig und sterben aufgrund der Nebenwirkungen. Vor allem in den Staaten, in denen Hanf legalisiert wurde, nehmen viele Menschen Produkte auf Basis von Hanf an Stelle der klassischen Schmerzmittel ein. Laut einer Studie ist dadurch die Todesrate an medizinischen Opiumgebrauch in den besagten Staaten um rund 25% gesunken.

Hanf und CBD bei der Behandlung von Arthritis

Sowohl Versuche an Menschen als auch im Labor legen nahe, dass  Hanf eine therapeutische Wirkung bei der Behandlung von chronischen Schmerzen und Entzündungen hat. Dafür verantwortlich sind vor allem die im Hanf enthaltenen Cannabinoide. In einer Studie aus dem Jahr 2007 weisen Forscher dabei explizit auf die Rolle von Cannabinoiden bei der Übertragung von Schmerzsignalen hin. Vor allem Nerven, welche Schmerzsignale von den Gelenken zum Gehirn transportieren, sind dabei voll mit Cannabinoidrezeptoren. Das Resümee der Studie ist, dass randständige CB1-Rezeptoren wichtige Ziele bei der Linderung und Kontrolle von Arthroseschmerzen sein könnten.

Des Weiteren wecken Cannabinoide bei der Schmerzbehandlung von Tieren, welche unter rheumatischer Arthritis oder Arthrose leiden, immer mehr Aufmerksamkeit.

Vor allem der in der Hanfpflanze enthaltene Wirkstoff Cannabidiol (CBD) ist immer öfter Gegenstand wissenschaftlicher Forschungsprojekte. Erste Studien empfehlen eine orale Einnahme von CBD als anti-arthritische Substanz, wobei das erste zugelassene Cannabis-basierte Medikament Sativex zu erwähnen ist. Studien zufolge hat Sativex eine bedeutende schmerzlindernde Wirkung bei der Behandlung von rheumatischer Arthritis. Außerdem unterdrückt es signifikant die Aktivität der Krankheit.

Somit gibt es immer mehr unterstützende Forschungsergebnisse über die entzündungshemmende Wirkung der Hanfpflanze. Dabei schenken Haus- und Fachärzte diesem Potenzial oftmals nur wenig Beachtung. Das liegt meist an fehlender Aufmerksamkeit in den populären Zeitschriften, fehlender eigener Erfahrung und Skepsis gegenüber Neuem. Zudem zeigen Naturprodukte nicht bei jedem Menschen die gleiche Wirkung. Dennoch wäre die Etablierung von Alternativen zu verbreiteten Schmerzmitteln wegen den gravierenden Nebenwirkungen äußerst wichtig.

Welches Produkt ist für mich das richtige?

In Deutschland und Österreich sind vor allem CBD-Salben, -Öle und inhalierbare Extrakte verbreitet. Methoden und Dosierungen zur Einnahme sind jedoch nicht bestimmt. Darüber hinaus dürfen Verkäufer in der Regel keine Empfehlungen abgeben.

CBD-Öle sind sehr unkompliziert oral einzunehmen und leicht zu dosieren. Zur äußerlichen Behandlung an den betroffenen Stellen eignen sich vor allem CBD-Salben.

Ein bei uns zugelassenes, spezifisches Arthritis-Medikament auf Hanfbasis ist jedoch noch nicht am Markt.  Auch wenn es bereits Hinweise darauf gibt, dass die Cannabinoide CBD und THC geschädigte Gelenke teilweise reparieren könnten ist eine Einführung eines CBD Präparats gegen Arthritis noch nicht in Sicht.

Hanf-Lebensmittel zur Vorbeugung von Arthritis

Auch wenn die Ursachen von Arthritis-Erkrankungen noch nicht vollständig erforscht sind, kann Hanf bei der Vorbeugung dieser Krankheiten helfen. Wie so oft spielt auch hier die Ernährung eine besonders wichtige Rolle. Hanfsamen als Superfood sind reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren in einem idealen Verhältnis und können zudem helfen, das Gleichgewicht zwischen diesen zwei essentiellen Fetten wiederherzustellen. Dies ist deshalb wichtig, weil ein Überschuss an Omega-6 Fettsäuren Entzündungen fördern kann und in Verbindung mit chronisch entzündlichen Prozessen in unserem Körper steht. Dazu zählt unter anderem Arthritis. Omega-3 Fettsäuren hingegen werden im Körper so verarbeitet, dass Entzündungen gehemmt und die entzündungsfördernde Wirkung der Omega-6 Fettsäuren neutralisiert wird. Vor allem die in Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren namens Stearidonsäure und Gamma-Linolensäure sind besonders effektiv in der Bekämpfung von Entzündungen im Körper.

Hinzu kommt, dass die in Hanfsamen enthaltenen Proteine im Gegensatz zu Fleisch basisch verstoffwechselt werden und so die Bildung von Harnsäure vorbeugen. Somit ist Hanfprotein vor allem bei Gicht ein optimaler Eiweißlieferant mit einem idealen Spektrum an Aminosäuren. Darüber hinaus ist Hanfeiweiß auch dem von Hülsenfrüchten vorzuziehen, weil auch diese Purine enthalten und somit Gicht begünstigen.

Gepaart mit einer allgemein basenüberschüssigen Ernährung und regelmäßiger Bewegung wird nicht nur Arthritis, sondern auch viele weitere Krankheiten vorgebeugt.

 

Quellen:

zentrum-der-gesundheit.de
royalqueensseeds.de
patientenstudien.de
Cannabinoid-mediated antinociception is enhances in rat osteoarthritic knees; Schuelert, Mc Dougall; 2007
Medical Cannabis Laws and Opioid Analgesic Overdose Mortality in the United States, 1999-2010


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