Hanfprotein vs. Whey-Protein: Der Vergleich

Die Fülle an Proteinpulvern am Markt scheint schier endlos. Um dir zu helfen durch diesen Angebots-Dschungel zu navigieren, vergleichen wir in unserer neuen Serie Hanfprotein mit verschiedenen pflanzlichen und tierischen Proteinpulvern. Wir sammeln alle neuesten Erkenntnisse und stellen diese kompakt für dich zur Verfügung. Dieses Mal im Vergleich: Hanfprotein vs. Whey-Protein.

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  1. Wofür braucht unser Körper Protein?
  2. Was ist Whey-Protein?
  3. Was ist Hanfprotein?
  4. Whey-Protein vs. Hanfprotein: Unterschiede
  5. Whey-Protein vs. Hanfprotein: Fazit

Wofür braucht unser Körper Protein?

Protein ist ein wesentlicher Nährstoff für unseren Körper. Es hilft, unseren Körper zu bauen und zu reparieren. Protein ist in jedem Zellkern, in jedem Gewebe und in jedem Organ enthalten. Unser Körper benötigt es, um Hormone, Enzyme und Antikörper zu produzieren. Protein ist auch ein wichtiger Baustein für unsere Knochen, Haut, Haare und Nägel. Die Menge an notwendigem Protein variiert von Person zu Person unter anderem je nach Alter, Zustand und körperlicher Aktivität. So erhöht sich der Proteinbedarf mit steigendem Alter, da der Körper es nicht mehr so gut aus der Nahrung verwerten kann.
Protein ist in vielen Lebensmitteln enthalten, aber einige Lebensmittel enthalten mehr als andere. Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Soja, Milchprodukte und Nüsse sind gute Proteinquellen. Der beste Weg, um dem Körper mehr Protein zuzuführen, ist dieses durch die tägliche Nahrung aufzunehmen. Für manche ist dies jedoch nicht möglich oder schlichtweg nicht genug. In diesen Fällen bietet sich Proteinpulver als Ergänzung an.
Aber nicht alle Proteinpulver sind gleich. Je nach Grundlage und Zusammensetzung werden sie unterschiedlich von unserem Körper angenommen und verwertet. Unter anderem unterscheiden sie sich in der Anzahl und Menge der enthaltenen Aminosäuren.
Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Unser Körper benötigt 20 verschiedene Aminosäuren, kann selbst aber nur 11 herstellen. Die anderen neun essentiellen Aminosäuren müssen durch Nahrung zugeführt werden. Sowohl Hanfprotein als auch Whey enthalten beide alle neun.

Was ist Whey-Protein?

Whey-Protein ist ein tierisches Protein, das aus Milch gewonnen wird. Bei der Herstellung von Käse bleibt Molke als Beiprodukt übrig. Diese wird zu Molkenpulver, besser bekannt als Whey-Protein, weiterverarbeitet.
Whey-Protein ist ein „vollständiges“ Protein, das alle neun essentiellen Aminosäuren enthält, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Das Protein in Whey ist biologisch hochwertig und dadurch für den Körper leicht zugänglich und kann gut verarbeitet werden. Es ist ein sogenanntes „schnelles“ Protein, was bedeutet, dass es schnell vom Körper aufgenommen und verwertet werden kann.
Whey zählt als eines der weit verbreitetsten Proteinpulver, trifft aber in den letzten Jahren auf einige Konkurrenz, speziell aus der Welt der pflanzlichen Proteinpulver.

Was ist Hanfprotein?

Hanfprotein ist ein natürliches und pflanzliches Protein, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Für Hanfprotein wird Nutzhanf verarbeitet, welcher keine psychoaktive Wirkung hat. Im Gegenteil ist Hanf eine hochwertige Nährstoffquelle für Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren.
Mit rund 25 % pflanzlichem Protein enthalten Hanfsamen eine große Menge an hochwertigem Eiweiß. Studien belegen, dass Hanfprotein vergleichbar zu Eiweiß aus Eiern und aus Soja ist. Es wird langsam verdaut und verwertet und versorgt den Körper deshalb über einen längeren Zeitraum mit Nährstoffen.
Es eignet sich hervorragend für Vegetarier, Veganer und alle, die eine pflanzliche Ernährung bevorzugen. Zusätzlich ist Hanfprotein glutenfrei und wird natürlich hergestellt.

Whey-Protein vs. Hanfprotein: Unterschiede

Die beiden Proteinpulver aus Whey und Hanf unterschieden sich maßgeblich in diesen 6 Punkten:

Hanfprotein vs. Whey im Vergleich

1. Verwertungsgeschwindigkeit

Verwertungsgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit welcher der Körper einen Nährstoff aufnimmt und verwertet. Whey-Protein kann schneller verdaut werden, dadurch werden die enthaltenen Aminosäuren schneller aufgespalten und können vom Körper direkt für den Muskelaufbau genutzt werden. Hanfprotein braucht länger, um vom Körper verarbeitet zu werden, versorgt den Körper dafür aber über einen längeren Zeitraum nachhaltig.

2. Verträglichkeit

Bezogen auf die Verträglichkeit ist Hanfprotein bisher der klare Sieger.
Whey-Protein wird von Menschen, die es vertragen, zwar gut verdaut, es gibt aber eine ebenfalls große Anzahl an Menschen, die es nicht vertragen. Besonders für Menschen mit Laktoseintoleranz oder -empfindlichkeit kann Whey ein Problem sein und zu Nebenwirkungen wie Hautproblemen führen.
Ein weiterer Nachteil von Whey-Protein ist, dass es oft mit Antibiotika und Hormonen belastet ist. Diese können zu Nebenwirkungen wie Akne, Haarausfall und Gewichtszunahme führen. Zu Hanf oder seinen Bestandteilen wurden bisher keine allergischen Reaktionen dokumentiert. Er gilt generell als sehr gut verträglich.

3. Essentielle Aminosäuren


Beide Proteinpulver erhalten alle neun essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann. In Bezug auf die Menge an Aminosäuren sticht Whey-Protein positiv hervor, da sie größer ist als jene in Hanfprotein.

4. Regionalität

Generell können sowohl Whey als auch Hanf regional hergestellt werden, da Milch überall verfügbar ist und Hanf fast weltweit angebaut werden kann. Besonders bei Whey-Protein sollte man aber vorsichtig sein und lieber genau nachlesen, da nicht immer auf den ersten Blick erkenntlich ist, woher die Rohstoffe kommen. Hanfprotein ist bisher eher ein Nischenprodukt aus der Bio-Sparte und tendiert deswegen dazu, bereits strengere Kontrollen in Bezug auf Herkunft durchlaufen zu haben.

5. Zusatznutzen

Molke muss stark industriell verarbeitet werden, um Whey-Protein zu erhalten, weshalb kaum Vitamine und andere positive zusätzliche Nährstoffe in Whey erhalten bleiben. Neben Aminosäuren besteht es größtenteils nur aus Fett und Kohlenhydraten.
Hanfprotein hingegen wird natürlich hergestellt und erhält fast alle hochwertigen Nährstoffe.
Es ist reich an Ballaststoffen, welche helfen können Cholesterin zu sinken, sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken und gut für die Darmgesundheit sind. Ebenso enthält Hanfprotein einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, welches entzündungshemmend wirkt und wichtig für unsere Hirnleistung ist.
Ein weiterer bedeutender Bestandteil ist Vitamin E, welches auch als „Anti-Aging“-Vitamin bekannt ist und die Zellerneuerung unterstützt.

6. Verbreitung & Akzeptanz

Whey-Protein war der Vorreiter unter den Proteinpulvern und ist deshalb leichter verfügbar und oft auch kostengünstiger erhältlich.
Hanfprotein hingegen genießt erst seit kurzem größere Popularität und ist auf Grund dessen und durch seine schonende Herstellung etwas hochpreisiger angesiedelt.
Hanf kämpft außerdem weiter mit dem Stigma der Droge. Obwohl diesbezüglich viel Aufklärung betrieben wird, ist noch immer vielen SportlerInnen nicht bewusst, dass Nutzhanf, aus welchem Hanfprotein gewonnen wird, keine berauschende Wirkung hat.
Die Akzeptanz und das Wissen rund um Hanf steigen jedoch immer weiter. Besonders beliebt ist Hanfprotein bei Laktoseintoleranz, Veganern und Menschen, die eine pflanzenbasierte Ernährung bevorzugen.
Whey hingegen ist auf Grund seiner tierischen Herkunft und milchbasierten Basis für diese Gruppen nicht geeignet.

Whey-Protein vs. Hanfprotein: Fazit

Bei der Auswahl des passenden Proteinpulvers spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Zusammenfassend kann man sagen, dass es kein richtig oder falsch gibt. Entscheidend sind das persönliche Ziel und die individuelle Einstellung. Für Veganer und Befürworter von pflanzlicher Kost sowie Menschen mit Laktoseintoleranz ist die Wahl schnell getroffen. Für alle anderen lässt sich grob sagen – Whey-Protein ist die schnellere, Hanfprotein die vollwertigere Quelle. Ist die reine Proteinaufnahme ohne Rücksicht auf weitere positive Nährstoffe entscheidend und der Konsum von tierischen Lebensmitteln kein Problem, dann ist Whey-Protein eine gute Wahl. Wird jedoch neben reiner Proteinaufnahme, auch eine gesamte Verbesserung des Körpers und der Ernährung angezielt, dann eignet sich Hanfproteinpulver hervorragend.

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Das Hanfprotein High Fiber hat einen höheren Ballaststoffgehalt durch die zusätzliche Verarbeitung der Schale. Hanfprotein Premium hat einen höheren Wert an Omega-3-Fettsäuren, Mineralien und Vitaminen.
Mehr Infos zu Hanfprotein und die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Varianten findest du in diesem Beitrag.

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