Interview mit Julian Lüftner

Julian Lüftner

Hempions Athlet Julian Lüftner gehört zur Weltspitze im Snowboard-Cross. In der spektakulären Sportart sind Taktik, Körpereinsatz und natürlich schnelles Snowboarden gefragt.

Im Interview erzählt der sympathische Spitzensportler von seinen Erfahrungen mit Hanf und gibt Tipps für den Alltag

Übersicht

Wie war es, zum erste Mal bei einem Weltcup ganz oben am Podium zu stehen und wie verlief der Wettkampf-Tag am Feldberg?

Der erste Weltcup-Sieg fühlt sich natürlich unbeschreiblich an. An diesem Tag war ich zum einen locker und mit viel Spaß an der Sache und zum anderen hatte ich auch genau den richtigen Fokus und konnte so das maximale aus dem Tag herausholen.

Ich kann mein Potential dann am besten nutzen, wenn ich zu 100% im Moment bin, gepaart mit der richtigen Mischung aus Lockerheit und Anspannung. Zudem muss natürlich alles andere zusammenpassen. Im Spitzensport spielen Kleinigkeiten eine große Rolle.

Du gehörst seit August 2018 zur Hempions-Familie. Wie hat dein Umfeld auf deinen neuen Sponsor reagiert?

Das war grundsätzlich kein Problem.
Anfangs musste ich vor allem in der Familie ein wenig Aufklärungsarbeit leisten und gegen das ein oder andere Vorurteil ankämpfen. Doch durch meine Begeisterung für Hanf und die vielen Vorteile der Hanfpflanze konnte ich den Großteil meines Umfeld bereits überzeugen.
Bei der Polizei war es gar kein Problem, dort bin ich sogar mit meiner Hempions Snapback-Cap zum Aufnahmegespräch gegangen.

Wie baust du Hanf in deinen Alltag ein?

Grundsätzlich versuche ich, Hanfprodukte sinnvoll und regelmäßig in meinen Ernährungsplan einzubauen, jedoch ohne dies zu übertreiben.

  • Am liebsten verwende ich Hanfnussöl, weil es köstlich schmeckt und mich mit guten Fetten versorgt.
  • Hanfprotein Premium nehme ich am liebsten vor dem Schlafengehen, um die Regeneration über Nacht zu unterstützen.
  • Zum Backen mischen meine Freundin und ich gerne das Hanfprotein in den Brot- oder Kuchenteig.
  • Geschälte Hanfsamen streue ich am liebsten geröstet aufs Müsli oder mache mir ein feines Pesto für die Dinkel-Hanfnudeln.
  • Nach einem harten Tag nehme ich CBD-Tropfen, um die Regeneration zu verbessern.
  • Zudem verwende ich die CBD-Salbe vor allem bei lokalen Schmerzen oder Prellungen.

Die Mengen bestimme ich nach Gefühl, jedoch merke ich Unterschiede, wenn ich Hanfprodukte zu mir nehme und wann nicht. Grundsätzlich versuche ich jede Mahlzeit ausgewogen, saisonal und regional zu gestalten. Ich lese viel, koche gerne und probiere oft neue Dinge aus, um besser zu werden und für genügend Abwechslung zu sorgen.

Was hat sich bei dir verändert, seitdem du Hanf in deine Ernährung eingebaut hast?

Alles in allem fühle ich mich ausgeglichener, was sich in mehreren Punkten widerspiegelt:

  • Mein Gewicht ist konstanter und auf dem Level, auf dem ich mich wohl fühle. Früher hatte ich oft Gewichtsschwankungen, vor allem wenn ich ein paar Tage pausiert hatte.
  • Ich fühle mich nicht mehr so schnell hungrig, bin nach dem Essen nicht so voll und daher gleich bereit für ein gutes Training.
  • Zudem regeneriere ich sehr gut und kann umfangreicher trainieren, was mich wieder effizienter macht. Die Qualität meiner Trainings ist somit gestiegen.
  • Meine Omega-3 Werte haben sich verbessert: Früher musste ich vor allem nach dem Sommer meist Präparate zu mir nehmen. Seit Hanfprodukte fester Bestandteil meiner Ernährung sind, entwickelten sich meine Omega-3 Werte in den optimalen Bereich und machten zusätzliche Kapseln überflüssig.

Welche Tipps kannst du anderen mitgeben, die in Alltag und Sport mehr leisten wollen?

Grundsätzlich gibt es kein Geheimrezept, weil jeder Mensch verschieden ist. Meiner Meinung nach ist es am wichtigsten, den eigenen Körper kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was einem gut tut. Demnach sind kleine, stetige Schritte wesentlich sinnvoller als radikale Veränderungen.
Wenn ich beispielsweise etwas an meiner Ernährung verändere, achte ich darauf, dass ich dies auch den Rest meines Lebens konstant durchziehen kann. Diäten halte ich deshalb nicht für sinnvoll.
Des Weiteren sind eine gute Balance und Spaß Grundvoraussetzungen dafür, Höchstleistungen zu bringen.
Viele Menschen ernähren sich beispielsweise sehr einseitig und decken ihren Nährstoff-Bedarf nur sehr schlecht ab. Idealerweise beinhaltet jede Mahlzeit Kohlenhydrate, Eiweiß, gesunden Fette, Vitamine und Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Der Kraftsportler wird dabei natürlich mehr Eiweiß zu sich nehmen und der Ausdauersportler bevorzugt Kohlehydrate, jedoch ist der komplette Verzicht auf eine Nährstoffgruppe nicht sinnvoll. Genauso macht es keinen Sinn, sich nur von Hanf zu ernähren, jedoch eignet sich Hanf ideal als Fett-, Protein- und Vitalstoff-Quelle in vielen Mahlzeiten.

Sogar Julian`s Powershake für Zwischendurch erfüllt diese Kriterien und beinhaltet:

  • 3 EL Bio Hanfprotein Premium, für Eiweiß und Mineralstoffe
  • 1 Avocado, für wertvolle Fette
  • ein paar Blätter Spinat, für Vitamine und Mineralstoffe
  • frisch gepresster Saft aus einer großen Orange, für Vitamine und einen guten Geschmack
  • 1 Banane, für Energie, Vitamine und Mineralstoffe
  • Wasser nach Belieben

Einfach alles in den Mixer geben und fertig ist die leckere Nährstoff-Bombe.


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